Kulturbeutel
Die Katholische Junge Gemeinde beim Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg
Gegen Mittag ist es auf der A40 so richtig warm. Und voll. Nur knapp einhundert Meter weiter stauen sich die Menschenmassen an der Ausfahrt Frohnhausen und sind froh, wenn sie dem Gedränge entkommen sind. Da hat man dann auch wieder einen Blick für die vielen Angebote und steht plötzlich vor den Tischen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG).
Viele nutzen die kurze Verschnaufpause, während die Kinder basteln, sich verkleiden und im Goldrahmen fotografieren lassen oder Fürbitten an einen Ballon binden. Danach geht's entspannt weiter. Gar nicht spektakulär was die Jugendlichen da anbieten, aber durchaus ein Publikumsmagnet. „Den Leuten gefällt, dass sie hier spontan an einer der kleinen Aktionen teilnehmen können." erklärt Julia Wehofsky von der KJG. „Die möchten sich ja keine dreiviertel Stunde an einem Tisch aufhalten, sondern wollen möglichst viel sehen."
Die Gespräche mit den Besuchern sind darum meistens kurz. Die KJGlerinnen und KJGler erzählen ein bisschen was über ihren Verband, die Besucher berichten von ihren bisherigen Eindrücken des Still-Lebens. Julia Wehofsky: „Aber es sind Begegnungen, in denen man sich näher kommt. Begegnungen bei der sich die kirchliche Jugendarbeit als lebendigen Teil der Gesellschaft präsentiert."
Vorbereitet wurde die Aktion der KJG vom Arbeitskreis Kulturbeutel. Der organisiert schon das ganze Jahr Kulturaktionen für die Kinder und Jugendlichen des Verbandes. Vom Literaturwettbewerb bis zum interaktiven Kirchenführer reichen dabei die Angebote und werden auch noch bis zum Ende des Jahres fortgesetzt. Die Teilnahme am Still-Leben ist für den Arbeitskreis aber etwas ganz Besonderes findet auch Julia Wehofsky „Es ist einfach toll hier dabei zu sein. Die Menschen sind fröhlich und aufgeschlossen. Im Vorfeld wusste man ja nicht, wie viele Leute mitmachen würden und das machte die Vorbereitung ein bisschen schwierig. Aber das ist jetzt alles egal. Wir sind einfach total glücklich mit dem Tag."

